Die Kulturpessimist*innen

KPS098 A Knight of the Seven Kingdoms

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„It's better to be an unripe green apple than a wormy red one.“

Ein Jahrhundert vor Cersei Lannister und Ned Stark und dem ganzen großen Gemetzel, zwei ungleiche Typen auf einem matschigen Ritterturnier. Kein Drache weit und breit, kein großer Krieg im Mittelpunkt, nur Dunk und Egg. Mit „A Knight of the Seven Kingdoms" geht HBO den vielleicht unwahrscheinlichsten Schritt im Game-of-Thrones-Universum: eine Serie, die es wagt, weniger zynisch zu sein als ihre Vorgänger.

In dieser Episode sprechen wir darüber, was den seltsamen Zauber dieser ersten Staffel ausmacht: kein Abarbeiten von Handlungsebenen, kein Drachen-Spektakel als Krücke, stattdessen ein Turnier in Ashford und die echte Frage, was Edelmut bedeutet. Wir diskutieren den Humor – diegetisch wie nicht-diegetisch –l, die vielleicht beste Kampfchoreographie in 120 Jahren Ritterfilm, den klugen Einsatz von Musik – und was die Serie mit ihren Frauenfiguren anstellt (oder eben nicht). Und natürlich stellen wir die große offene Frage: Wurde Dunk nun wirklich zum Ritter Ser Duncan the Tall geschlagen – und ist das überhaupt der Punkt?

Was meint ihr: Kann Westeros ohne Zynismus funktionieren – oder ist der Zauber von Dunk und Egg nur möglich, weil wir das Ende der Geschichte schon kennen? Wir freuen uns auf eure Gedanken – in der Lounge, auf Mastodon, Bluesky, Instagram oder hier im Blog.


Kommt in die Kultpess-Lounge!

A Knight of the Seven Kingdoms

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