Die Kulturpessimist*innen

KP069: One Night to Discover the Owl House in Miami

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„Power just means a world where we're safe to be ourselves. To look like we want. To think like we want. Without having to answer to anybody for it.”

Wir sind zurück! Im Jahr 2021 wird ein bisschen was anders, aber gleichzeitig wartet diese Sendung mit sehr viel Classic-Kultpess-Kram auf. Ihr könnt euch drauf verlassen, wir bleiben kultpessig ;).

Als erstes Thema haben wir uns mit dem Film „One Night in Miami” das Regie-Debüt von Regina King ausgewählt. In dem Kammerspiel treffen vier bekannte Schwarze Persönlichkeiten der 50er und 60er Jahre in einem Hotelzimmer aufeinander und führen Gespräche: Sie verhandeln, wie man als Schwarze Person mit der Unterdrückung durch die weiße Gesellschaft umgehen sollte, was man gegen die repressiven weißen Machtstrukturen unternehmen soll, und welche besondere Verantwortung man dabei als Schwarzer Influencer trägt. Wir sprechen darüber, was diese Vielfalt an Schwarzen Perspektiven in einem Film mit uns macht, welches Gedankenbritzeln er in uns ausgelöst hat, und mit welchen anderen Filmen man sehr gute Double- oder Triple-Features daraus machen könnte. Und natürlich drücken wir Regina King die Daumen für die Globe und die Oscars!

Im Seriensegment schaffen wir es nach mittlerweile drei Jahren endlich mal, ausführlicher über „Star Trek: Discovery” zu sprechen, und zwar anhand der gerade zu Ende gegangenen Staffel 3. Aus unseren Jahresrückblicken wisst ihr schon, dass wir grundsätzlich einen sehr positiven Blick auf die Serie haben. Trotzdem schauen wir auch auf kleinere Probleme der Erzählung und der Charakterzeichnung in der dritten Staffel, die aber von verschiedenen Großartigkeiten überstrahlt werden. Wir sprechen über nicht-cis-weiß-männliche Blickwinkel, über die Umdeutung der Trope #BuryYourGays zu ReviveYourQueers und über On-Screen-Entscheidungen, die Figuren einen Rezeption-Arc verwehren können.

Wir wären nicht die Kultpess, wenn wir nicht auch noch eine Animationsserie aus dem „Gravity Falls”-Umfeld mit an Bord hätten: Endlich kann man in Deutschland „The Owl House” auf Disney+ schauen! Neben den naheliegenden Vergleichen mit anderen von uns bereits besprochenen Animationsserien legen wir einen Fokus auf die Inszenierung von Casual Queerness. Außerdem wagen wir uns an eine Interpretation, die „The Owl House” als eine Serie über das „Anders-Sein” oder vielmehr „Anders-Gemacht-Werden” einordnet, und erfreuen uns an den verschiedenen Harry-Potter-Puns. Viel Spaß!

P.S.: Wait fo the Outtakes. Wir nehmen dieses Kapitel unseres Podcasts, wie ihr wisst, sehr ernst :) (so ernst, dass Eric dieses Mal sogar einen Zettel (!) für die Outtakes vorbereitet hatte!


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Zu Jahresrückblicke 2020:

One Night in Miami

Star Trek: Discovery (Staffel 3)

The Owl House

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