Die Kulturpessimist*innen

KPS101 My Adventures with Superman

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„Love, friendship, kindness, that does not make me weak. It defines, who I am.“

Nach Jahren, in denen der Superheld*innen-Mythos vor allem dekonstruiert wurde – vom zynischen Zerrbild Homelander bis zum grüblerischen Snyderverse-Übermenschen – wagt „My Adventures with Superman“ die Rekonstruktion. Kein müder Gott, der an der Menschheit verzweifelt, sondern ein junger Clark Kent, der zwischen Praktikum beim Daily Planet, erster Liebe und der Frage nach seiner Herkunft schlicht ein guter Mensch sein will. Erzählt im Anime-Look zwischen Avatar und She-Ra erleben wir im Kern eine Highschool-Geschichte, deren Klassenraum eine Zeitungsredaktion ist.

In dieser Episode sprechen wir darüber, wie „MAwS“ (und im selben Atemzug Gunns „Superman“, der in KPS091 schon eine eigene Episode bei uns bekommen hat) die Menschlichkeit wieder nach vorne stellt – und trotzdem den Mut hat, die supremistischen Tendenzen der kryptonischen Herkunft zu zeigen, ohne den Helden davon bestimmen zu lassen. Wir reden über die found family rund um diesen Clark, über eine ungewohnt karrierebewusste Lois mit eigener Agenda, über herrlich schräge Nebenfiguren wie Mallah, Brain und Mxy und über ein riesiges Villain-Aufgebot mit einem – wir finden: klar besser als sonst motivierten – Lex Luthor. Wer von all denen ist denn nun das „My“ im Titel der Serie?

Wir freuen uns wie immer auch auf eure Gedanken – in der Lounge, auf Mastodon, Bluesky, Instagram oder hier im Blog.


Kommt in die Kultpess-Lounge!

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